Die D&O Versicherung


Die D&O-Versicherung (Directors & Officers) ist eine Vermögensschaden-Haftpflicht für Organmitglieder juristischer Personen (z.B.: Vorstände, leitende Angestellte, Geschäftsführer) bzw. eine Berufshaftpflicht für Manager. Sie schützt deren Privatvermögen und bietet eine Absicherung bei Schadenersatzansprüchen von Kunden und Lieferanten (Außenverhältnis) und bei Ansprüchen des Unternehmens (Innenverhältnis). Außerdem übernimmt sie eine Rechtsschutzfunktion, wenn es um den Entlastungsbeweis geht.

Auf diesem Spezialgebiet haben wir bisher besonders gute Erfahrungen unter Anderem mit der Rastor und der Allianz sammeln können. Die Gothaer kommt ab sofort neu dazu. Die Gothaer D&O-Versicherung gibt es bereits seit 1996. Bis zum 30.06.2012 war sie im Verbund mit der VOV GmbH und hat sich nunmehr herausgegliedert. Mit über 200 Mio. EUR Beitragseinnahmen in der gewerblichen und industriellen Haftpflichtversicherung gehört die Gothaer inzwischen zu den führenden Anbietern in diesem Segment.

Was sind die Besonderheiten?

  • Freie Anwaltswahl/ Beratung durch spezialisierte Anwälte
  • bis zu fünf Jahre unverfallbare Nachhaftung
  • sehr weitgehender Kreis versicherter Personen (z.B.: Vorstand, Geschäftsführer eines Tochterunternehmens, Prokurist)
  • Übernahme der Abwehrkosten


Welche Zielgruppen sind versicherbar?

Die D&O-Versicherung schützt Unternehmensleiter und Aufsichtsorgane wie Vorstände, Geschäftsführer, Verwaltungs-, Bei- und Aufsichtsräte von:

  • Mittelständischen Unternehmen (GmbH, AG, GmbH & Co. KG etc.)
  • Vereinen (e.V.)
  • Verbänden
  • Genossenschaften (e. G.)
  • Stiftungen

Welche Leistungsfälle können eintreten (Schadenbeispiele)?

Unternehmen

  • Herstellung von Werbematerial, das wegen Wettbewerbswidrigkeit nicht verwendet werden kann
  • Verjährung einer berechtigten Forderung der Gesellschaft
  • Verkauf von Waren auf Kredit ohne vorherige Prüfung der Liquidität des Käufers
  • Durch Unterlassung rechtzeitiger behördlicher Brandschutzauflagen kommt es zu Betriebsstilllegungen und Ertragseinbußen
  • Vernachlässigung von Steuererklärungs- und Abführungspflichten führt zu verspäteten oder nicht vollständigen Steuerzahlungen an das Finanzamt

Vereine

  • Falsche Verwendung von zweckgebundenen Spendengeldern
  • Abschluss von für den Verein ungünstigen Verträgen
  • Fehler bei der Auswahl von Mitarbeitern
  • Abschluss langfristiger Mietverträge zu ungünstigen Konditionen
  • Aberkennung der Gemeinnützigkeit
  • Versäumnisse bei der Beantragung öffentlicher Mittel

 

 

 

 

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