HISCOX: Berufshaftpflichtversicherungen für Dienstleister


Versicherungsmakler oder Wirtschaftsprüfer müssen schon von Rechts wegen eine Berufshaftpflichtversicherung haben. Aber was ist mit den hunderten anderer Dienstleistungsberufe, die keiner gesetzlichen Versicherungsverpflichtung unterliegen? Worauf sollten Dienstleister aus diesen Branchen besonders achten?

Wie wir immer wieder feststellen müssen, sind sich häufig Inhaber kleinerer und mittlerer Serviceanbieter über Art und Ausmaß ihrer Geschäftsrisiken oftmals nicht im Klaren. Einzelunternehmen sind manchmal gar nicht versichert, viele andere verlassen sich auf Standard-Betriebshaftpflichtversicherungen, die Haftungsschutz bei Personen- und Sachschäden, im erweiterten Fall auch bei Produktschäden gewähren.

Solche Betriebs- oder auch Bürohaftpflichtversicherungen – gelegentlich immer noch fälschlich mit Berufshaftpflichtversicherungen verwechselt – decken jedoch oft nur Schadenersatzansprüche wegen Personen- und Sachschäden ab. Für eine Vielzahl anderer Schadenfälle, wie sie für das hocharbeitsteilige, vernetzte Arbeitsumfeld von Dienstleistern typisch sind, eben „reine“ Vermögensschäden, bieten sie keinerlei Deckung. Und gerade diese Hauptrisiken dieser Branchen können schnell zur existentiellen Bedrohung werden!

Schadenbeispiele aus der Praxis

Verletzter Urheberschutz: Unwissentlich benutzt eine Hausverwaltungsfirma Mietvertragsformulare, wie sie ein Mitarbeiter mal mit geringfügigen Änderungen – andere Kopfzeile, andere Firmenadresse usw. – aus Vorlagen einer anderen Hausverwaltung zusammenkopierte. Die Sache kommt heraus. Die Firma wird von der anderen Hausverwaltung wegen Raubkopieren und Urheberechtsverletzung verklagt. Schadenhöhe: 25.000 Euro.

Fehlschlag einer Anzeigenkampagne: Im Auftrag eines Großkonzerns schaltet ein Human-Resource-Vermittler für eine Management-Position Stellenanzeigen in Presse und Online-Portalen. Nirgends meldet sich ein geeigneter Kandidat. Dafür hagelt es Klagen und Kritik. Durch die Formulierung „für ein junges Team“ fühlen sich ältere Bewerber diskriminiert, und die Medien greifen den Vorfall genüsslich auf. Auch der Auftraggeber gerät in die Schlagzeilen und sieht sich zu erheblichen PR-Gegenmaßnahmen veranlasst. Kosten für den Vermittler: insgesamt 125.000 Euro.

In beiden Fällen lassen sich die hier geltend gemachten „reinen“ Vermögensschäden weder auf einen Personenschaden noch einen Sachschaden, d.h. Beschädigung oder Abhandenkommen eines Sachgegenstandes, als Ursache zurückführen. Damit sind sie über eine herkömmliche Betriebs-oder Bürohaftpflichtversicherung nicht abzusichern. Insbesondere gilt dies für etwaige Verletzungen von Persönlichkeitsrechten oder geistigem Eigentum, häufig auch bei Datenverlusten. Ebenso wenig versicherbar sind so vertragliche Vereinbarungen, die über den gesetzlichen Haftungsrahmen hinausgehen. Auch wenn es immer üblicher wird, dass sich Dienstleister im Rahmen von Dienst- oder Werksverträgen zu zusätzlichem Schadenersatz verpflichten müssen. Etwa bei Nichteinhaltung von Terminen, Ausfall von Mitarbeitern oder Verschulden durch Dritte. Ganz zu schweigen bei Fällen von Eigenschaden, wie sie jederzeit eintreten können wie bei gerechtfertigtem Rücktritt des Auftragsgebers von Projekten, außerordentlicher Vertragskündigung, aber auch intern aufgrund von Rechtverstößen von Mitarbeitern.

Die Komponenten der HISCOX-Berufshaftpflichtversicherung

Um Dienstleister wirklich voll gegen die verschiedenen Schadenkategorien abzudecken, hat Hiscox Deutschland eine umfassende Berufshaftpflichtversicherung entwickelt, mit drei Komponenten:

  1. • Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung
  2. • Betriebshaftpflichtversicherung (optional)
  3. • Diverse Eigenschadenbausteine

Versicherbar sind so über 300 verschiedene Berufsgruppen und Branchen – von Archivaren, Frisören über Hausverwaltungen, Reisebüros bis hin zu Verbänden/ Vereinen und Zeitarbeitsfirmen. Die Beiträge liegen, abhängig von Jahresumsatz, Versicherungsumfang und Risikoprofil, bei wenigen Hundert Euro im Jahr. Ergänzend dazu gibt es spezielle Angebote für ITK-Unternehmen, Unternehmens-und Personalberater, Medien- und Werbeagenturen, Medienunternehmen (Print, Radio, TV) Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer

Typisch für alle Hiscox- Berufshaftpflichtversicherungen sind:

„All Risk“-Bedingungen

Für alle berufstypischen Tätigkeiten besteht offene Deckung. Nicht versichert ist nur, was in der Police ausgeschlossen gilt.

Transparentes Bedingungswerk

Das gesamte Vertragswerk ist einfach und überschaubar aufgebaut. Die sprachlichen Formulierungen sind klar und leicht verständlich, das typische „Kleingedruckte“ fehlt völlig.

Weltweiter Versicherungsschutz

Versicherungsschutz besteht für den gesamten Europäischen Wirtschaftsraum. Umsätze in USA und Kanada sind je nach Konzept bereits mitversichert oder optional mitversicherbar

Automatische Mitversicherung

Alle Tochtergesellschaften, Niederlassungen und Zweigstellen, auch neu hinzukommende, im Europäischen Wirtschaftsraum sind bereits ab Vertragsabschluss automatisch mitversichert. Hinzu kommt eine Vielzahl sehr spezifischer Versicherungsleistungen, wie sie insbesondere mit Blick auf die Absicherungsbedürfnisse von Freiberuflern und Selbstständigen entwickelt wurden.

So wichtig umfassende Schadenersatzleistungen inkl. der Abwehr ungerechtfertigter Ansprüche sind, mindestens genauso wichtig ist im Schadenfall ein professionelles Schadenmanagement. Hiscox kann sich hier auf ein national wie international Netzwerk interner Schadenspezialisten und hochqualifizierter Gutachter und Rechtsexperten sowie leistungsstarker Assistance-Firmen stützen. Alle Schadenmeldungen werden sofort von ausgewiesenen Experten aufgenommen und bearbeitet.

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