Vermögensschaden-Haftpflicht für Versicherungsvermittler mit verbesserten Versicherungsbedingungen


Zum 01.10.2014 konnten wir gemeinsam mit der Assist-Assekuranz die Versicherungsbedingungen für alle Verträge, diese gelten auch für die Bestandsverträge, erweitern und verbessern.
Highlights (Konzept 10-2014):

  • Keine Selbstbeteiligung im Schadenfall – ausgenommen § 34f Absatz 1 Satz 1 Nr. 3 GewO
  • Innovationsklausel
  • Bedingungsverbesserungen, gelten ab Einführung auch für Bestandsverträge
  • unbegrenzte Nachhaftungauch für vermittelte Geschäfte nach § 34c GewO (Darlehens- und Immobilienvermittlung)
  1. Meldepflicht im Schadenfall erst nach schriftlicher Inanspruchnahme
  2. Versicherungsschutz bei der Beratung von Verwandten
  3. Lückenloser Vorversicherungsschutz ist nicht Voraussetzung für die Nachhaftungsregelung
  4. Versicherungsschutz für den Einsatz des Internets zu vertrieblichen Zwecken in Zusammenhang mit den versicherten Tätigkeiten
  5. Tippgeber-Eigenschaft

Erbenklausel § 673 BGB
„Der Auftrag erlischt im Zweifel durch den Tod des Beauftragten (hier Versicherungsmakler). Erlischt der Auftrag, so hat der Erbe des Beauftragten den Tod dem Auftraggeber (z.B. Bestandskunden, etc.) unverzüglich anzuzeigen (….)“ Versicherungsschutz besteht für die Dauer von 4 Monaten für Haftpflichtansprüche Dritter gegenüber den Erben des Versicherungsnehmers wegen der Verletzung der Anzeigepflicht gemäß § 673 Satz 2, 1. Halbsatz BGB.
Abwehrschutz bei fehlender Passivlegitimation
beantwortet die Frage, wer in einem Prozess der richtige Beklagte ist. Beim Fehlen der Passivlegitimation benötigt der versehentlich Beklagte (z.B. Versicherungsmakler) den Abwehrschutz – wenn die Passivlegitimation fehlt, ist die Klage zurückzuweisen. Hier wird der Abwehrschutz benötigt.

  • Beitragsfrei mitversichert mit separater Versicherungssumme von 250.000 €
  • Auswahlverschulden bei Vermittlung an externe Dienstleister
  • Gerichts- und Anwaltskosten in Zusammenhang mit Internet-Dienstleistungen
  • Ansprüche nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz
  • Ansprüche die in Zusammenhang mit besonderen Dienstleistungen stehen – hier:
  • Kfz-An- und Abmeldungen
  • die Erstellung und Herausgabe von Flyern und Broschüren zu Werbe- und Vertriebszwecken – ausgeschlossen bleibt die Inanspruchnahme wegen Prospekthaftung
  • Aufbereitung von Kundenordnern (ggf. auch gegen gesondertes Honorar)
  • die erlaubte Vermittlung von:
    – Metallkontenverträgen
    – Kreditkarten
    – Physischen Edelmetallen
    – Container Direktinvestments

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