Archiv für Kategorie D&O

Aktuelle Beitragsangleichungen in der Betriebshaftpflicht

Continentale: Beitragsangleichung um 5 % für gewerbliche Haftpflicht-Bestandsverträge

Treuhänder ermittelt Angleichungsbedarf

Die Continentale konnte in den vergangenen Jahren die Beiträge der gewerblichen Haftpflichtversicherungen für Bestandskunden stabil halten. Nun hat ein unabhängiger Treuhänder eine Erhöhung der durchschnittlichen Schadenzahlungen um 5,4 % und eine Beitragsangleichung um 5 % empfohlen. Die Continentale wird – wie voraussichtlich auch die meisten Mitbewerber – dieser Empfehlung folgen. Bei Verträgen, deren Beiträge sich nach Bau-, Lohn- oder Umsatzsumme berechnen, wird lediglich der Mindestbeitrag um 5 % angeglichen.

Wirkung ab 01.07.2015

Die Beitragsangleichung wird zur jeweiligen Hauptfälligkeit des Vertrages zwischen dem 01.07.2015 und dem 30.06.2016 wirksam.

Ausnahmen

Nicht angeglichen werden:

  • Vermögensschaden-Haftpflichversicherungen
  • D&O-Versicherungen

Alte Leipziger

Beitragsangleichung um 5 % für gewerbliche Haftpflicht-Bestandsverträge Die Alte Leipziger möchte mit den Fälligkeiten ab dem 01.07.2015 für den Bestand der Betriebshaftpflicht eine Beitragserhöhung um 5 % nach § 8 Ziffer III Nr. 3 AHB 1965 bzw. Ziffer 15 AHB 2004, vornehmen. Für das Neugeschäft möchte die Alte Leipziger jedoch auf die Möglichkeit der Beitragsangleichung verzichten.

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D & O-Versicherungen – Führungskräfte haften schon bei leichter Fahrlässigkeit

Managementhaftung, ist das nicht eher ein Thema für die Sensationsmedien? Leider nein, allein 2013 wurden schätzungsweise 20.000 Entscheidungsträger und sonstige Führungskräfte wegen Managementfehlern persönlich zur Verantwortung gezogen. In Großunternehmen sind deshalb „Directors and Officers“ (D&O)-Versicherungen längst eine Selbstverständlichkeit, oft schon fester Bestandteil des Anstellungsvertrags. In kleinen und mittleren Unter-nehmen (KMUs) sind sie dagegen eher wenig verbreitet. Die Brisanz von Haftungsrisiken und deren Folgewirkungen wird im Mittelstand immer noch häufig unterschätzt – von den Unternehmen ebenso wie von den betroffenen Managern.

Was ist das Besondere an D&O-Versicherungen?
D&O-Versicherungen sind Versicherungen zugunsten Dritter. Versicherungsnehmer sind Unternehmen, aber auch Stiftungen, Vereine oder Verbände. Versicherte Personen sind die Mitglieder von Organen, z. B. Vorstände oder Geschäftsführer, Aufsichtsräte bzw. Beiräte oder Verwaltungsräte. Je nach Versicherungsbedingungen können wahlweise auch Generalbevollmächtigte, Prokuristen oder sonstige leitende Angestellte in die D&O-Versicherung mitaufgenommen werden.

Versicherungsschutz wird gewährt zur Abwehr persönlicher Inanspruchnahme sowie zur Schadenersatzleistung im Falle von Managementfehlern – sofern diese zurückzuführen sind auf Verstöße gegen die Verpflichtungen zu sorgfältigem, ordnungsgemäßen Geschäftsgebaren, Verschwiegenheit und insbesondere Wahrung der Eigentümerinteressen (§ 43 GmbH sowie §93, 116 AktG). Anders als normale Mitarbeiter, die nur sehr eingeschränkt verantwortlich sind, haften Führungskräfte nämlich bereits bei leichter Fahrlässigkeit, zudem auch gesamtschuldnerisch, d.h. allein schon bei Fehlverhalten von Organschaftskollegen, mit ihrem Privatvermögen, und zwar in unbegrenzter Höhe!

Der Versicherungsschutz erstreckt sich sowohl auf Forderungen Dritter, z. B. von Behörden, Geschäftspartnern oder sonstigen Geschädigten („Außenhaftung“), als auch auf Forderungen des eigenen Unternehmens („Innenhaftung“), bei eingetretenen Betriebsverlusten sowie üblicherweise im Insolvenzfall. Vom Versicherer getragen werden die Abwehrkosten, ebenso eventuelle Schadenersatzleistungen, maximal bis zur Höhe der Versicherungssumme. Versichert sind alle Haftungsansprüche, die (erstmalig) nach Vertragsbeginn erhoben werden („Claims made“-Prinzip).

Warum sind D&O-Versicherungen – auch für KMUs – unverzichtbar?
Bei gravierenden Managementfehlern geraten insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen erfahrungsgemäß sehr häufig in eine finanzielle Schieflage, bis hin zu ernsthaften Liquiditätsproblemen. Mit dem Abschluss einer D&O-Versicherung lässt sich sicherstellen, dass alle Führungskräfte im Unternehmen stets mit voller Kraft für den Unternehmenserfolg arbeiten können, ohne sich um persönliche Schadenersatz- und Vermögensrisiken Sorgen machen zu müssen. D&OVersicherungen sind ursprünglich in den USA sowie am Versicherungsmarkt Lloyd´s of London entwickelt worden, um der steigenden Flut von Haftungsklagen gegen Unternehmensleitungen zu begegnen. Seit Ende der 80er Jahre haben sie auch zunehmend Verbreitung im deutschsprachigen Raum gefunden.

In Deutschland sind D&O-Versicherungen in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Verantwortlich dafür ist die ständige Verschärfung der gesetzlichen, aber auch vertragsrechtlichen Anforderungen an Corporate Governance & Compliance. Besonders schwerwiegend sind zwei Veränderungen:

Bei Verdacht auf Pflichtverletzungen (§ 93 AktG, UMAG) gilt gegenüber den Aktionären:

  • Umkehr der Darlegungs- und Beweislast für Vorstände und Manager von Aktiengesellschaften; inzwischen auch auf GmbH-Geschäftsführer ausgeweitet (§ 43 GmbHG sowie neueste, konkludente Rechtsprechung des BGH)
  • Hat eine Aktiengesellschaft eine D&O-Versicherung abgeschlossen, gilt für Vorstände ein obligatorischer Selbstbehalt (§ 93 II AktG), der allerdings seinerseits wiederum versichert werden kann.
  • Unternehmen mit Geschäft in den USA sowie Großbritannien müssen überdies sicherstellen, dass ihre internen Compliance-Regelungen auch von ihren Geschäftspartnern – z.B. Zulieferern, Abnehmern oder Logistikern – vollständig eingehalten werden.

    Welche Vorteile bietet die D&O-Versicherung von Hiscox?
    Hiscox bietet, in Kooperation mit dem Rechtsschutzspezialisten ARAG, einen umfassenden Versicherungsschutz: Mit der Option auf Strafrechtsschutz, Übernahme der Verfahrenskosten sowie der Mitfinanzierung im Falle von Geld-bußen und -strafen geht er weit über die bisher üblichen Marktund Wettbewerbsstandards hinaus. Zudem sind Manager aus dem erweiterten Führungskreis automatisch mitversichert.

    Gerne lassen wir ihnen hierzu ein Angebot erstellen.

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    D&O-Versicherung – Der Existenzschutz für Manager

    Bei den Fachleuten der D&O-Versicherung (Directors & Officers) hat der Start in das neue Jahr scheinbar unruhig begonnen. Im VersicherungsJournal vom 29.01.2013 wird von einem Großschaden berichtet, der ohne Gerichtsverfahren und ohne Vergleich reguliert worden ist. Der Versicherer will nicht genannt werden, aus Angst vor Trittbrettfahrern.

    Unabhängig von allen Veröffentlichungen und Diskussionen stellen wir im Tagesgeschäft immer wieder fest: Dem bestehenden Versicherungsbedarf wird momentan zu höchstens einem Fünftel entsprochen. Vermutlich auch deshalb, weil die Thematik sehr speziell ist und die Angebotsanfragen vergleichsweise zu anderen Sparten aufwendiger sind.

    Die D&O Versicherung ist eine Vermögensschaden-Haftpflicht für Vorstände, leitende Angestellte, Geschäftsführer bzw. die Berufshaftpflicht der Manager. Sie schützt deren Privatvermögen und bietet eine Absicherung bei Schadenersatzansprüchen von Kunden und Lieferanten (Außenverhältnis) und bei Ansprüchen des Unternehmens (Innenverhältnis). Und sie übernimmt eine Rechtsschutzfunktion, wenn es um den Entlastungsbeweis geht.

    Anhand der Schadenbeispiele lassen sich Sinn und Zweck der D&O-Versicherung am verständlichsten nachvollziehen. Die Schadenbeispiele zeigen aber auch, dass das Produkt sich längst nicht mehr nur auf große Konzerne beschränkt. Inzwischen gibt es Tarife für Vereins- und Stiftungs-Vorstände. Darüber hinaus kann ein leitendender Angestellter seinen eigenen D&O-Vertrag abschließen und ist damit arbeitgeberunabhängig.

    Wir haben erste gute Erfahrungen unter Anderem mit der Allianz, Ergo, Gothaer sowie der VOV GmbH und Rastor sammeln können. Die beiden letzteren sind D&O-spezifisch ausgerichtet. Wir empfehlen Ihnen, dieses Produkt mehr zu nutzen, denn es schützt die Existenz von Menschen die bereit sind, eine hohe berufliche Verantwortung einzugehen. Auf Anfrage lassen wir Ihnen gerne ein unverbindliches und persönliches Angebot erstellen.

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    Die D&O Versicherung

    Die D&O-Versicherung (Directors & Officers) ist eine Vermögensschaden-Haftpflicht für Organmitglieder juristischer Personen (z.B.: Vorstände, leitende Angestellte, Geschäftsführer) bzw. eine Berufshaftpflicht für Manager. Sie schützt deren Privatvermögen und bietet eine Absicherung bei Schadenersatzansprüchen von Kunden und Lieferanten (Außenverhältnis) und bei Ansprüchen des Unternehmens (Innenverhältnis). Außerdem übernimmt sie eine Rechtsschutzfunktion, wenn es um den Entlastungsbeweis geht.

    Auf diesem Spezialgebiet haben wir bisher besonders gute Erfahrungen unter Anderem mit der Rastor und der Allianz sammeln können. Die Gothaer kommt ab sofort neu dazu. Die Gothaer D&O-Versicherung gibt es bereits seit 1996. Bis zum 30.06.2012 war sie im Verbund mit der VOV GmbH und hat sich nunmehr herausgegliedert. Mit über 200 Mio. EUR Beitragseinnahmen in der gewerblichen und industriellen Haftpflichtversicherung gehört die Gothaer inzwischen zu den führenden Anbietern in diesem Segment.

    Was sind die Besonderheiten?

    • Freie Anwaltswahl/ Beratung durch spezialisierte Anwälte
    • bis zu fünf Jahre unverfallbare Nachhaftung
    • sehr weitgehender Kreis versicherter Personen (z.B.: Vorstand, Geschäftsführer eines Tochterunternehmens, Prokurist)
    • Übernahme der Abwehrkosten


    Welche Zielgruppen sind versicherbar?

    Die D&O-Versicherung schützt Unternehmensleiter und Aufsichtsorgane wie Vorstände, Geschäftsführer, Verwaltungs-, Bei- und Aufsichtsräte von:

    • Mittelständischen Unternehmen (GmbH, AG, GmbH & Co. KG etc.)
    • Vereinen (e.V.)
    • Verbänden
    • Genossenschaften (e. G.)
    • Stiftungen

    Welche Leistungsfälle können eintreten (Schadenbeispiele)?

    Unternehmen

    • Herstellung von Werbematerial, das wegen Wettbewerbswidrigkeit nicht verwendet werden kann
    • Verjährung einer berechtigten Forderung der Gesellschaft
    • Verkauf von Waren auf Kredit ohne vorherige Prüfung der Liquidität des Käufers
    • Durch Unterlassung rechtzeitiger behördlicher Brandschutzauflagen kommt es zu Betriebsstilllegungen und Ertragseinbußen
    • Vernachlässigung von Steuererklärungs- und Abführungspflichten führt zu verspäteten oder nicht vollständigen Steuerzahlungen an das Finanzamt

    Vereine

    • Falsche Verwendung von zweckgebundenen Spendengeldern
    • Abschluss von für den Verein ungünstigen Verträgen
    • Fehler bei der Auswahl von Mitarbeitern
    • Abschluss langfristiger Mietverträge zu ungünstigen Konditionen
    • Aberkennung der Gemeinnützigkeit
    • Versäumnisse bei der Beantragung öffentlicher Mittel

     

     

     

     

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