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D&O-Versicherung – Der Existenzschutz für Manager

Bei den Fachleuten der D&O-Versicherung (Directors & Officers) hat der Start in das neue Jahr scheinbar unruhig begonnen. Im VersicherungsJournal vom 29.01.2013 wird von einem Großschaden berichtet, der ohne Gerichtsverfahren und ohne Vergleich reguliert worden ist. Der Versicherer will nicht genannt werden, aus Angst vor Trittbrettfahrern.

Unabhängig von allen Veröffentlichungen und Diskussionen stellen wir im Tagesgeschäft immer wieder fest: Dem bestehenden Versicherungsbedarf wird momentan zu höchstens einem Fünftel entsprochen. Vermutlich auch deshalb, weil die Thematik sehr speziell ist und die Angebotsanfragen vergleichsweise zu anderen Sparten aufwendiger sind.

Die D&O Versicherung ist eine Vermögensschaden-Haftpflicht für Vorstände, leitende Angestellte, Geschäftsführer bzw. die Berufshaftpflicht der Manager. Sie schützt deren Privatvermögen und bietet eine Absicherung bei Schadenersatzansprüchen von Kunden und Lieferanten (Außenverhältnis) und bei Ansprüchen des Unternehmens (Innenverhältnis). Und sie übernimmt eine Rechtsschutzfunktion, wenn es um den Entlastungsbeweis geht.

Anhand der Schadenbeispiele lassen sich Sinn und Zweck der D&O-Versicherung am verständlichsten nachvollziehen. Die Schadenbeispiele zeigen aber auch, dass das Produkt sich längst nicht mehr nur auf große Konzerne beschränkt. Inzwischen gibt es Tarife für Vereins- und Stiftungs-Vorstände. Darüber hinaus kann ein leitendender Angestellter seinen eigenen D&O-Vertrag abschließen und ist damit arbeitgeberunabhängig.

Wir haben erste gute Erfahrungen unter Anderem mit der Allianz, Ergo, Gothaer sowie der VOV GmbH und Rastor sammeln können. Die beiden letzteren sind D&O-spezifisch ausgerichtet. Wir empfehlen Ihnen, dieses Produkt mehr zu nutzen, denn es schützt die Existenz von Menschen die bereit sind, eine hohe berufliche Verantwortung einzugehen. Auf Anfrage lassen wir Ihnen gerne ein unverbindliches und persönliches Angebot erstellen.

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Die D&O Versicherung

Die D&O-Versicherung (Directors & Officers) ist eine Vermögensschaden-Haftpflicht für Organmitglieder juristischer Personen (z.B.: Vorstände, leitende Angestellte, Geschäftsführer) bzw. eine Berufshaftpflicht für Manager. Sie schützt deren Privatvermögen und bietet eine Absicherung bei Schadenersatzansprüchen von Kunden und Lieferanten (Außenverhältnis) und bei Ansprüchen des Unternehmens (Innenverhältnis). Außerdem übernimmt sie eine Rechtsschutzfunktion, wenn es um den Entlastungsbeweis geht.

Auf diesem Spezialgebiet haben wir bisher besonders gute Erfahrungen unter Anderem mit der Rastor und der Allianz sammeln können. Die Gothaer kommt ab sofort neu dazu. Die Gothaer D&O-Versicherung gibt es bereits seit 1996. Bis zum 30.06.2012 war sie im Verbund mit der VOV GmbH und hat sich nunmehr herausgegliedert. Mit über 200 Mio. EUR Beitragseinnahmen in der gewerblichen und industriellen Haftpflichtversicherung gehört die Gothaer inzwischen zu den führenden Anbietern in diesem Segment.

Was sind die Besonderheiten?

  • Freie Anwaltswahl/ Beratung durch spezialisierte Anwälte
  • bis zu fünf Jahre unverfallbare Nachhaftung
  • sehr weitgehender Kreis versicherter Personen (z.B.: Vorstand, Geschäftsführer eines Tochterunternehmens, Prokurist)
  • Übernahme der Abwehrkosten


Welche Zielgruppen sind versicherbar?

Die D&O-Versicherung schützt Unternehmensleiter und Aufsichtsorgane wie Vorstände, Geschäftsführer, Verwaltungs-, Bei- und Aufsichtsräte von:

  • Mittelständischen Unternehmen (GmbH, AG, GmbH & Co. KG etc.)
  • Vereinen (e.V.)
  • Verbänden
  • Genossenschaften (e. G.)
  • Stiftungen

Welche Leistungsfälle können eintreten (Schadenbeispiele)?

Unternehmen

  • Herstellung von Werbematerial, das wegen Wettbewerbswidrigkeit nicht verwendet werden kann
  • Verjährung einer berechtigten Forderung der Gesellschaft
  • Verkauf von Waren auf Kredit ohne vorherige Prüfung der Liquidität des Käufers
  • Durch Unterlassung rechtzeitiger behördlicher Brandschutzauflagen kommt es zu Betriebsstilllegungen und Ertragseinbußen
  • Vernachlässigung von Steuererklärungs- und Abführungspflichten führt zu verspäteten oder nicht vollständigen Steuerzahlungen an das Finanzamt

Vereine

  • Falsche Verwendung von zweckgebundenen Spendengeldern
  • Abschluss von für den Verein ungünstigen Verträgen
  • Fehler bei der Auswahl von Mitarbeitern
  • Abschluss langfristiger Mietverträge zu ungünstigen Konditionen
  • Aberkennung der Gemeinnützigkeit
  • Versäumnisse bei der Beantragung öffentlicher Mittel

 

 

 

 

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