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CYBER SECURITY

Ein Versicherungsmarkt mit enormen Wachstumspotentialen

Sind Versicherungen gegen Datenverlust, Hackerangriffe oder sonstige Datenschutzverletzungen aktuell das wachstumsträchtigstes B2B-Geschäft (business-to-business) in der Versicherungswirtschaft? Einiges spricht dafür. Allein in 2014 hat sich in den USA das Prämienvolumen bei Cyber-Versicherungen von einer Mrd. auf zwei Mrd. USD verdoppelt, und auch längerfristig sind anhaltend hohe, zweistellige Zuwachsraten prognostiziert. Für das bislang eher kleine deutsche Cyberversicherungsgeschäft sagen Experten eine ähnliche Aufwärtsentwicklung über die nächsten Jahre voraus.

Erwartet wird, dass der Markt in den deutschsprachigen Ländern regelrecht abhebt, mit Wachstumsraten von 50% p.a. in 2015 und 2016. Schon heute ist das Neugeschäft lebhaft, die validierbaren Nachfragepotentiale sind jedoch noch um ein Vielfaches höher. Angesichts der alarmierenden Medienberichte über immer neue große und kleine Schadenfälle hat sich auf Unternehmensseite ein enormer Informations- und Beratungsbedarf gebildet, der nicht zuletzt auch die Versicherungsmakler vor wachsende Herausforderungen stellt. Der eigentliche Startschuss für einen langanhaltenden Boom bei Cyber-Versicherungen dürfte fallen, wenn die neue EUDatenschutzgrundverordnung verabschiedet wird und damit unmittelbar europaweit in Kraft tritt.

Warum sind Cyber-Versicherungen heutzutage unumgänglich?

Cyberversicherungen werden benötigt, da herkömmliche Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherungen Schaden-fälle aufgrund von Datenschutzverletzungen nicht oder nur sehr eingeschränkt abdecken. Typischerweise umfasst eine Cyber-Versicherung drei Komponenten:

• Vermögenschaden-Haftpflichtversicherung, zur Absicherung im Falle einer Inanspruchnahme von Seiten Dritter. Sie ist erforderlich, da Datenschutzverletzungen in aller Regel nicht auf Personen- oder Sachschäden zurückführbar sind. Sie sollte zudem etwaige Schäden aufgrund von Verletzungen von geistigem Eigentum oder Persönlichkeitsrechten abdecken.

• Eigenschadenversicherung, zur Abdeckung von Eigenschäden des Versicherungsnehmers. Gemeint sind damit alle Arten von Schäden, die intern infolge einer Datenschutzverletzung eintreten. Darunter fallen auch Vertrauensschäden aufgrund von vorsätzlichem oder fahrlässigem Fehlverhalten von Mitarbeitern.

Assistance bei Krisenmanagement, ggf. auch Krisenprävention. Im Schadenfall muss das geschädigte Unternehmen eine Vielzahl von Aufgaben gleichzeitig meistern: Schadenanalyse und -behebung, Pflicht zu umfassender Dokumentation des Vorfalls sowie sofortiger Information von Behörden, Geschäftspartnern sowie sonstigen potentiell Betroffenen. Dabei bestehen nicht nur erhebliche Risiken aufgrund etwaiger schadens- oder vertragsrechtlicher Verpflichtungen.

Ebenso drohen massive Image- und Umsatzeinbußen aufgrund möglicher Reputations- und Vertrauensverluste, insbesondere in Medien und Öffentlichkeit. Werden Datenschutzverletzungen bislang immer noch gerne vertuscht, so drohen bei Verstoß gegen die Informationspflichten künftig, d.h. ab Inkrafttreten der neuen EU-Richtlinie, massive Geldstrafen von bis zu 100 Mio. EUR oder bis zu 5% vom Jahresumsatz – dies ist zumindest der erklärte Wille des EU-Parlaments.

Hinzu kommt eine deutlich veränderte, sich ständig weiter verschärfende Bedrohungslage. Betroffen von Datenschutzverletzungen ist, nach Schätzung des Branchenverbandes BITKOM, inzwischen jedes zweite Unternehmen in Deutschland. Die durchschnittliche Schadenhöhe liegt heute, je nach Experten-Schätzung, irgendwo zwischen 0,5 und 3,5 Mio. USD. Im KMU-Bereich dürfte sie inzwischen die Schwelle von 70.000 EUR überschreiten. Zwar lässt sich gut die Hälfte aller Cyber-Schadenfälle immer noch – direkt oder indirekt – auf vorsätzliches oder fahrlässiges Verhalten von Mitarbeitern zurückführen, dennoch ist eine fortschreitende Professionalisierung vor allem der externen Eingriffe unverkennbar. Ausspähen von vertraulichen Geschäftsunterlagen und Industriespionage erfolgen heute Großteils via Internet. Immer häufiger steht hinter Cyber-Attacken ein direkter Wettbewerber, da solche Attacken immer leichter und preiswerter durchzuführen sind. Die neuesten, zugleich zukunftsträchtigsten Angriffsoptionen sind „Day Zero“-Attacken, Sicherheitslücken im Cloud- Computing, Malware-Attacken auf Smartphones und Tablets. Die meisten Unternehmen sind weder imstande noch willens, gegen die immer raffinierteren, technisch aufwändigeren Cyber-Attacken die nötigen Cyber-Security-Ressourcen vorzuhalten. Neben den Gesellschaften Allianz, HDI, AXA zeichnet dieses Risiko auch die Hiscox. Anhand dieser Gesellschaft möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick geben.

Was ist das Besondere an „Cyber Risk Management by Hiscox“?

„Cyber Risk Management by Hiscox“ bietet, in Zusammenarbeit mit HISOLUTIONS AG und Taylor Wessing, weltweit eine Rundum-Absicherung gegen Cyber-Schadenfälle in einer Police. Sie setzt neue Maßstäbe für Markt und Wett-bewerb bei Verlust von Daten und Datenträgern, Hackerangriffe sowie Verstößen gegen den Datenschutz. • Im Rahmen der Cyber-Haftpflicht werden alle Vermögenschadenansprüche von Dritten abgedeckt, auch bei Vertragsverstößen oder Verletzungen von geistigem Eigentum und Persönlichkeitsrechten.

• Im Rahmen der CyberEigenschadendeckung sind alle internen Risiken des Versicherungsnehmers ab-gesichert: insbesondere die Kosten für Krisenmanagement, ITForensik, Rechtsberatung/-unterstützung, Kreditüberwachungsleistungen, Sicherheitsverbesserungen oder Wiederherstellungsaufwand. Hinzu-kommt die Kostenübernahme für Informationsleistungen, PR-Beratung, ggf. auch für Vertragstrafen oder Lösegeld bei Cyber-Erpressungen. Optional mitversicherbar sind Umsatzausfälle und entgangener Gewinn. Gefördert werden außerdem Maßnahmen zur Krisenprävention und -planung

•Im Rahmen der Krisen-Assistance ist HiSolutions, Deutschlands führender Spezialist für ITGovernance, Risk & Compliance, zuständig für Krisenprävention/-planung sowie im Schadenfall für das gesamte 7/24-Krisenmanagement, einschließlich der Krisenkommunikation gegenüber Behörden, Geschäftspartnern und Öffentlichkeit. Weltweite rechtliche Unterstützung, auch vor Gericht, leisten die Experten von Taylor-Wessing, einer internationalen Full-Service-Sozietät, mit Marktführerschaft auf den Gebieten: Technology, Media &Communications, Life Sciences, Private Wealth sowie Energy. Deckungshighlights von Cyber Risk Management by Hiscox

Für welche Unternehmen eignet sich „Cyber Risk Management by Hiscox“?

Cyber Risk Management ist gedacht für Unternehmen sowie vergleichbare öffentliche bzw. freigemeinnützige Einrichtungen, mit Sitz in Deutschland und Österreich. Besonders gefährdet sind: • Großunternehmen – auch solche mit eigener IT-Security • Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) mit Online-Handel und/oder relevantem Kreditkartengeschäft • Hidden Champions, mit begehrten Produkt-/Prozess-Technologien, z.B. bei „Industrie 4.0“ • Unternehmen mit „Einfallspforten“-Funktion, etwa Zulieferer oder Dienstleister für Großunternehmen • Verbände und Vereine Gerade Unternehmen, aber auch Non-Profit-Institutionen, die außerstande sind, entsprechende eigene Cyber-Security-Ressourcen vorzuhalten, können so sehr komfortabel und kostengünstig Cyber-Krisenmanagement und Cyber-Krisenprävention auf Weltklasse-Niveau einkaufen. Gleiches gilt für Großunternehmen, die sich für den Ernstfall ein eingespieltes, sofort handlungsfähiges Top- Krisenmanagement mit proprietären Fähigkeiten und globaler Reichweite sichern wollen.

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Krisen Assistance Deckung (KAD) von Hiscox

Hochkarätiger Sicherheitsschutz für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Auch wenn die Dunkelziffern nach wie vor hoch sind, in einem besteht unter den Experten Einigkeit: Etwa jedes zweite Unternehmen in Deutschland dürfte inzwischen einen gravierenden Sicherheitsvorfall gehabt haben. Was in Großunternehmen längst vertrautes Bild ist, bereitet auch immer mehr kleinen und mittleren Unternehmen ernste Sorge. Während traditionelle Formen von Kriminalität auf hohem Niveau stagnieren, wächst die Bedrohung durch extreme Formen:

  • Entführung,
  • Erpressung,
  • Sabotage und
  • Spionage.

Besonders gefährdet sind mittelständische Unternehmen, wenn sie im Kampf um Weltmarktanteile in Krisenregionen expandieren, Mitarbeiter entsenden oder Niederlassungen aufbauen. Erfreulicherweise wächst inzwischen auch im KMU-Bereich die Sensibilität für die neue Bedrohungslage. Unter dem nachfolgenden Link sind einige

beispielhafte Krisenszenarien von KMU anschaulich dargestellt.

 

Sabotageverdacht in der Produktion
Bei einem mittelständischen Lebensmittel-Hersteller kommt es immer wieder zu rätselhaften Störungen der Abfüllprozesse, weil die Düsentrieb-Aggregate plötzlich überhitzt ausfallen und nur mühsam wieder zum Laufen gebracht werden können. Schlimmer noch als die Betriebsunterbrechungen sind dabei Kontaminierungen der Packungsinhalte, was ernsthafte Qualitätsrisiken schafft. Da sich die Störungen zu bestimmten Schichtzeiten häufen, und immer wieder die gleichen Mitarbeiter Schicht tun, verdichtet sich für die Geschäftsleitung der Verdacht auf gezielte Sabotage.

Ausspionieren von Produkt-Prozess-Knowhow
Ein Maschinenbauer verliert zunehmend Aufträge an einen asiatischen Mitanbieter, der eine sehr ähnliche Maschine anbietet, nur sehr viel billiger. Bei einem Reverse-Engineering-Test entdecken die Entwicklungsingenieure, dass in der asiatischen Konkurrenzmaschine nicht nur elektronische Steuerungselemente Verwendung finden, für die das Unternehmen Patentschutz besitzt. Vielmehr wird offenbar auch das gleiche Konfigurationsverfahren benutzt für den Zusammenbau der Steuerungseinheiten im Reinraum. Der Verdacht fällt auf asiatische Werkstudenten, die im Rahmen eines EU-Austauschprogramms, mehrmonatige Praktika in der Fertigung absolvieren.

Werksbesetzung im Ausland
In einem südamerikanischen Land kommt es zu erheblichen Unruhen. Im Zuge landesweiter Streiks wird auch die Produktionsstätte eines mitteleuropäischen Automobilzulieferers besetzt. Der Werksleitung wird der Zugang verwehrt, sie berichtet von tätlichen Angriffen auf die europäischen Manager. Außerdem sollen vereinzelt loyale Mitarbeiter auf dem Werksgelände festgehalten werden. Als sich die Konzernzentrale um Hilfe an die Behörden wendet, wird ihr erklärt, dass sich Polizei und sonstige Ordnungskräfte nicht in den bestehenden Arbeitskonflikt einmischen können.

 

Anders als Großunternehmen verfügen KMU in der Regel über keine eigenen Sicherheitsabteilungen und sind deshalb nur selten auf etwaige Krisensituationen vorbereitet. Schadenfälle treffen sie wie aus heiterem Himmel. Werden Top-Mitarbeiter entführt oder wichtige Betriebseinrichtungen besetzt, ist meist der weitere Geschäftsbetrieb gefährdet. Verschwinden vertrauliche Unterlagen oder Kundendaten, droht irreparabler Imageschaden. In Krisenregionen potenzieren sich diese Risiken noch – nicht nur wegen der typischen Zentrale-Peripherie-Probleme, sondern auch wegen der meist erheblichen Sprach- und Verständigungshürden, nicht zuletzt im Umgang mit Behörden und Sicherheitsorganen.

Marktneuheit in Deutschland: Versicherungsschutz für den Krisenfall

Vor diesem Hintergrund hat Hiscox im Frühjahr 2014 eine völlig neue Versicherung eingeführt: die Krisen Assistance Deckung (KAD). Auf den Punkt gebracht, bietet sie KMU einen umfassenden Sicherheitsschutz, wie ihn sich bisher nur Großkonzerne leisten konnten. Im Versicherungsfall wird der Versicherungsnehmer dank KAD automatisch zum Kunden von Control Risks – einem der weltweit führenden Krisenberatungsunternehmen, dem 78% der globalen Fortune 500 Konzerne die Handhabung von Krisen anvertrauen.

Tritt eine Krisensituation ein, hat das versicherte Unternehmen unkomplizierten Zugang zu den Security Consultants von Control Risks, die das Krisenmanagement nahtlos übernehmen. Die Experten von Control Risks erbringen alle Assistance-Leistungen in Eigenregie – von der ersten Kontaktaufnahme mit Beteiligten und Behörden bis zur Evakuierung im Ernstfall, falls es nötig werden sollte. Control Risks richtet umgehend ein Krisenmanagementteam ein. Absoluten Vorrang in einer Gefahrensituation haben die Unversehrtheit der betroffenen Personen sowie die Erhaltung der Handlungsfähigkeit des Unternehmens.

Als Versicherer übernimmt Hiscox alle angemessenen und notwendigen Kosten des Krisenberaters, die zur Beurteilung und Auflösung des Vorfalls sowie zur Wiederherstellung des alltäglichen Arbeitsablaufes erforderlich sind.

Was genau ist über die Police versichert?

Unternehmen, die über eine Krisen Assistance Deckung verfügen, erhalten in folgenden Situationen direkten Zugang zu den Sicherheitsberatungs- und -managementleistungen von Control Risks:

Versicherte Ereignisse über KAD Für welche Unternehmen ist das Produkt geeignet?

Die KAD-Versicherung von Hiscox ist vor allem gedacht für kleine und mittlere Unternehmen, mit Sitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, die klar erkennbare Risikomerkmale aufweisen:

  • Die Muttergesellschaft oder ihre Töchter unterhalten Niederlassungen in Krisenregionen, wo die Sicherheit von Mitarbeitern oder Betriebsstätten auch schon kurzfristig bedroht werden könnte.
  • Wichtige Mitarbeiter sind häufig in solchen Regionen auf Dienstreisen unterwegs, an politischen oder sozialen Brennpunkten.
  • Typischerweise haben die Unternehmen, aufgrund ihrer technologischen Expertise, ihres Produkt-/Prozess-Knowhows oder auch ihres Marktauftritts, Bekanntheit über den Kreis der unmittelbaren Geschäftspartner hinaus erlangt.

Gerne erstellen wir ihnen hierzu ein individuelles Angebot.

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Württembergische: Neuerungen zur Firmen-Police

Die Württembergische hat in ihre Firmenpolice Neuerungen eingebracht, die für viele Firmeninhaber interessant sein könnten. Aus der Fülle von Neuerungen wollen wir einmal ein paar besondere Highlight hervorheben:

  • Wegfall des Zeitwertvorbehaltes von bisher 25 %
  • Ordnungsgemäß instand gehaltene und bestimmungsgemäß in Gebrauch befindliche Betriebseinrichtungen werden bei Wiederbeschaffung bzw. Wiederherstellung zum Neuwert entschädigt
  • Gleiche Regelung gilt für Gebäude (!)

Geänderte Zeichnungsgrenzen für die Sachversicherung

  • bis 2,5 Mio. € je Sachvertrag bei der Inhalts- und Ertragsausfallversicherung,
  • bis 12,5 Mio. € je Fimen-Police kumulativ
  • bis 12,5 Mio. € je Gebäude bzw. 1 Mio. M 1914er Wert
  • weitere höhere Zeichnungsgrenzen anfragepflichtig

Verzichtsregelung bei der Revision elektrischer Anlagen

  • Gilt unverändert für die Branchen Handel, Handwerk, Dienstleistungen, Verwaltung
  • Wird auf Wunschrisiken der Branche Produktion sowie für die Betriebsarten Schlosserei und Elektroinstallation erweitert
  • Gesetzliche und behördliche Vorschriften bleiben unberührt

 

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